
Direktkandidat Detlef Schönig im Gespräch mit dem Spitzenkandidat der LINKEN, Gregor Gysi, im Juni in Stuttgart.
Im Wahlkreis 294 (Bodensee) kandidiert Detlef Schönig (54) für DIE LINKE. Er steht auf der Landesliste der LINKEN in Baden-Württemberg auf Listenplatz 16 und möchte sich im Bundestag für folgende Themen stark machen:
„Arbeitnehmer, Rentner, Erwerbslose und Kinder müssen in Deutschland zu ihrem Recht kommen. Es muss endlich Schluss sein mit einer Politik, die gegen die Interessen der Mehrheit betrieben wird. Wenn Millionen auf der Strecke bleiben während wenige systematisch immer reicher gemacht werden, sind Grundsätze der Demokratie verletzt.
Ich bin Arbeiter seit es wieder Kapitalismus in ganz Deutschland gibt. Nach über 17 Jahren im Drei-Schicht-System gehöre ich zu den unmittelbar Betroffenen. Die sozial prekäre Situation in Deutschland gehört zu einem Alltag, den viele KollegInnen mit mir teilen. Das sind harte Fakten und nicht nur heitere Debattenthemem für weltfremde Talkshowteilnehmer.
Volksvertreter will ich sein, der neben Sachverstand seine Glaubwürdigkeit auch aus eigener Betroffenheit und persönlich gemachter Lebenserfahrung bezieht. Das verspreche ich.
Entlang der verbindlichen Linie unserer Programmatik bestimmen sich meine Vorstellungen von einer gerechten Gesellschaft in Deutschland, Europa und in der Welt. Diese Hoffnungen erfüllen sich aber nur, wenn wir alle zusammenhalten und unsere Partei, Gewerkschaften und soziale Bewegungen an einem Strang ziehen. Interessenvertretung darf nicht auf Parlamentsarbeit beschränkt bleiben und muss alle legalen Widerstandsformen einschließen. Daher werde ich mich nicht mit traditioneller Mandatsausübung begnügen und mithelfen bei der notwendigen Bündelung und Organisation gemeinsamer Gegenwehr.
Als Gründungsmitglied der Denkschule für das Solarzeitalter e.V. werde ich mich selbstverständlich für ein nachhaltiges Wirtschaften auf einer sozialen Basis stark machen.“
zur Person:

Direktkandidatin im Wahlkreis 295 - Zollernalb-Sigmaringen: Antje Claßen
Eine Kandidatur der etwas anderen Art erleben wir im Wahlkreis 295 - Zollernalb-Sigmaringen. Hier kandidiert Antje Claßen für DIE LINKE, die hier nicht nur als einzige Frau auf dieser Seite in Erscheinung tritt, sondern auch durch ihre Behinderung einen besonderen Erfahrungsschatz mitbringt.
„Wenn wir Menschlichkeit wollen, müssen wir menschliche Verhältnisse schaffen.“ (Bertolt Brecht)
Deshalb bin ich aktiv bei der LINKEN und kandidiere im Wahlkreis 295 Zollernalb-Sigmaringen. Ich bin gegen den Sozialabbau wie unter Rot-Grün und der „großen Koalition“. Für sichere Arbeitsplätze, den Mindestlohn, sichere Renten. Gegen Hartz IV und die Zwei-Klassen-Medizin.
Geboren wurde ich 1968 in Usingen (Taunus) als Tochter einer Arbeiterfamilie. Ich besuchte die Körperbehindertenschule des Wichernhauses, anschließend das Gymnasium und erlangte 2000 das Diplom für Sozialpädagogik. Ich habe viele Jahre in Mittelfranken gewohnt und bin dann nach Leonberg gezogen. Seit 2007 lebe ich im Zollernalbkreis in Burladingen. Seit 2008 bin ich Mitglied der LINKEN.
Als behinderte Frau bin ich selbst vom Sozialabbau der letzten Jahre betroffen und kämpfe deshalb aktiv für soziale Gerechtigkeit. Jeder Mensch hat das Recht auf ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben. Alter, Krankheit und Behinderung dürfen nicht ausgrenzen, isolieren und zu Verarmung führen. Daher setze ich mich für die vermögensunabhängige Sicherung der Pflege/Assistenz ein, sowie die Aufhebung der Unterhaltspflicht der Angehörigen. Auch in der Krise muss der Mensch im Mittelpunkt stehen. Ich will, dass alle BürgerInnen in Würde leben können - nicht nur Millionäre.
Als Mitglied von Pro Asyl, Amnesty International und „save me“ stehe ich für eine humanistische Ausländer- und Flüchtlingspolitik. Aus Verantwortung gegenüber unserer Umwelt trete ich für die umfassende Entwicklung und Nutzung regenerativer Energien ein und bin gegen die Nutzung der Atomkraft. Wir brauchen mehr Demokratie durch Volksabstimmung und Bürgerentscheide. Wir brauchen ein demokratisches, antimilitärisches und soziales Europa. Hierfür trete ich ein.

Herbert Wilzek ist Direktkandidat im Wahlkreis Biberach
Im Wahlkreis 292 - Biberach tritt der Kreisvorsitzende des KV Biberach, Herbert Wilzek, als Direktkandidat an. Nähere Informationen zu seiner Kandidatur finden Sie auf der Homepage www.wilzek-wählen.de. Daraus hier einige Auszüge:
Ich bin aktiv bei der LINKEN, damit es eine soziale Alternative zu den bisherigen Bundestagsparteien gibt.
Beruflich erfahre ich viel über die Sorgen und Nöte der Menschen, aber auch über ihre Wünsche, ihre Träume und ihre wunderbaren Möglichkeiten.
Der wachsende Widerspruch zwischen diesen Möglichkeiten und den ökonomischen Rahmenbedingungen ist es, der mich motiviert, politisch aktiv zu sein.
Denn ich will, dass alle BürgerInnen hier eine Chance auf ein selbst bestimmtes, auf ein würdevolles Leben haben, dass alle für ihre Arbeit angemessen entlohnt werden und dass niemand ausgegrenzt wird. Wichtig ist mir die Stärkung unserer Demokratie durch Volksabstimmung und durch Mitbestimmung in den Betrieben, ein demokratisches, friedliches und soziales Europa. Ich bin für den Ausbau und die Modernisierung der Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge, insbesondere der Bildungs- und der Gesundheitseinrichtungen und gegen deren Privatisierung.